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Wie BASF in weniger als sechs Monaten alle Papier-Workflows in seinem Werk in Katalonien ersetzte

Results
20%
weniger Verwaltungsaufgaben
100%
der papierbasierten Workflows ersetzt
Über 1.000
Aufgaben täglich gesteuert

“Die Benutzerfreundlichkeit der Software und der Support haben unser Team selbstständiger gemacht und seine Problemlösungskompetenz gestärkt. Tatsächlich sucht das Team jetzt aktiv nach neuen Möglichkeiten, die Software zu nutzen.”

Project Leader
BASF Tarragona

BASF ist eines der weltweit führenden Chemieunternehmen. 2017 machten sich die Produktions- und Logistikteams im Agrochemie-Werk in Tarragona (Katalonien) daran, die papierbasierte Planung durch ein digitales Management in Echtzeit zu ersetzen. Gemeinsam mit dem Implementierungspartner IThinkUPC verbanden sie SAP mit Businessmap. Mehr als sieben Jahre später ist das System weiterhin im Einsatz und wurde inzwischen auf einen weiteren BASF-Standort ausgeweitet.

Die Herausforderung: Papier-Boards bremsten die Produktion

Das Werk plante und verfolgte seine Arbeit auf physischen Heijunka-Boards – einem Lean-Werkzeug zur Produktionsglättung – sowie mit ausgedruckten Plänen. Über mehrere Produktions- und Abfülllinien hinweg führte dieses manuelle System zu drei Problemen:

  • Papierkram: Ein großer Teil der Zeit der Teams floss in die Verwaltung statt in die Produktion.
  • Verzögerungen: Aufgaben und Verzögerungen ließen sich über die Linien hinweg nur schwer nachverfolgen.
  • Entscheidungen: Den Verantwortlichen fehlten Echtzeitdaten, um handeln zu können.

Die Ziele: Papier abschaffen, Planung und Logistik digitalisieren und allen – vom Leitstand bis zum Shopfloor – einen Live-Überblick über den Betrieb geben.

Was sich verändert hat: Businessmap als Teil der Transformation bei BASF

BASF nutzt Businessmap, um Planungs- und Logistikprozesse in seinen Chemiewerken zu digitalisieren und zu optimieren. Die Implementierung begann im Werk für agrochemische Produkte und wurde später auf einen weiteren BASF-Standort ausgeweitet.

Zwei Pilotteams, ein durchgängiger Flow

Das Produktionsteam verantwortet Herstellung und Abfüllung. Das Logistikteam verwaltet das Lager, versorgt die Produktionslinien mit Rohstoffen und verlädt die Fertigprodukte auf Lkw. Beide Teams starteten gemeinsam mit Businessmap – so ist die Übergabe von der Produktion an die Distribution in einem einzigen Flow sichtbar.

Aus SAP-Plänen werden schichtfertige Aufgaben-Boards

Produktionspläne fließen automatisch aus SAP in Businessmap; bei Bedarf werden sie per Excel-Upload aktualisiert. Zu Beginn jeder Schicht befüllt die Businessmap-API die digitalen Boards mit den zu produzierenden Aufträgen. Wiederkehrende Schritte wie Erhitzen, Mischen, Abfüllen und Reinigen werden aus Vorlagen erstellt, und individuelle Assistenten führen die Mitarbeiter durch jede Aufgabe. Die Mitarbeiter ziehen Arbeit vom Board, führen sie aus und aktualisieren den Fortschritt in Echtzeit. Die Logistik nutzt eigene Workflows für Abfüllung und Lagerung, wobei Bestände automatisch reserviert und Verladeaufgaben automatisch zugewiesen werden.

Gelebte Lean-Gewohnheiten beschleunigten die Digitalisierung

Die Teams arbeiteten bereits mit Lean-Methoden auf physischen Boards, die Prinzipien waren ihnen also vertraut. Mit der Digitalisierung änderte sich das Werkzeug, nicht die Arbeitsweise. Das ist ein wesentlicher Grund, warum die erste Phase, in der alle Workflows digitalisiert wurden, weniger als sechs Monate dauerte.

KPIs und Dashboards in Echtzeit

Die Teams entwickelten KPIs, um Produktionsverzögerungen und Effizienz zu verfolgen. Dashboards zeigen Kennzahlen und Engpässe live – sowohl im Leitstand als auch auf dem Shopfloor –, und bei jedem Schichtwechsel liegen Verzögerungsindikatoren vor.

Diese Prozesse steuert BASF mit Businessmap

Betrieb der Produktionslinien:

  • Digitalisierung manueller Prozesse, die zuvor über physische Boards und Papier gesteuert wurden.
  • Integration mit SAP, um Produktionspläne zu importieren und in visuelle Aufgaben (Karten) in Businessmap umzuwandeln.
  • Automatisierte Erstellung von Aufgaben aus Vorlagen für wiederkehrende Produktionsschritte wie Erhitzen, Mischen, Abfüllen und Reinigen.

Aufgabenmanagement in Echtzeit:

  • Die Mitarbeiter sehen ihre Aufgaben auf digitalen Boards, führen sie aus und melden den Fortschritt in Echtzeit zurück.
  • Push-System, das die digitalen Boards über die Businessmap-API mit den in der Schicht zu produzierenden Aufträgen befüllt.
  • Einführung eines Pull-Systems, um Aufgaben wirksam zu priorisieren und zu steuern.

Abfüllung und Lagerung:

  • Individuelle Workflows zur Steuerung der Abfüllprozesse und der Einlagerung von Fertigprodukten.
  • Automatisierte Bestandsreservierung und Zuweisung von Verladeaufgaben.

Leistungsmessung:

  • Entwicklung von KPIs zur Überwachung von Produktionsverzögerungen und Effizienz.
  • Visualisierung von Kennzahlen und Engpässen über maßgeschneiderte, in Businessmap integrierte Dashboards.

Die Wirkung: Ein Modell, das BASF jetzt an weiteren Standorten umsetzt

Über die Verbesserungen im Chemiewerk hinaus hat die Partnerschaft mit Businessmap auch in anderen Unternehmensbereichen wichtige Ergebnisse gebracht.

Das Werk erreichte:

  • Alle Workflows digitalisiert – in weniger als sechs Monaten.
  • 20 % weniger Verwaltungsaufgaben: Papier und ein Großteil der manuellen Arbeit entfallen, was die indirekten Kosten senkt.
  • Schnellere Reaktion auf Störungen. Dank Echtzeitdaten beheben die Teams Störungen und Abweichungen deutlich schneller als zuvor.
  • Bessere Kommunikation zwischen Produktion, Logistik und Leitstand.
  • Skalierbarkeit. Das System verarbeitet mehr als 1.000 Aufgaben pro Tag.
  • Weniger Papier – im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen von BASF.

Erkenntnisse und nächste Schritte

Nach dem Erfolg im Werk führte BASF das System an einem weiteren Standort ein und baute dabei auf den Erfahrungen aus der ersten Phase auf. Als Nächstes plant das Unternehmen, die erweiterte API von Businessmap zu nutzen, um den Betrieb weiter zu optimieren.

Schrittweiser Übergang zur Digitalisierung

Weil manuelle Lean-Systeme vor der Digitalisierung eingeführt wurden, konnten die Mitarbeiter die zentralen Prinzipien verinnerlichen. Das erleichterte die Einführung der digitalen Tools erheblich.

Nachhaltigkeit

Der Verzicht auf Papier steht im Einklang mit dem Engagement von BASF für Nachhaltigkeit und operative Exzellenz.

Herausforderungen bei der SAP-Integration

Der Aufbau einer robusten Schnittstelle für einen reibungslosen Datenfluss zwischen SAP und Businessmap erforderte sorgfältige Planung und schrittweise Verbesserungen.

Fokus für die Zukunft

Kontinuierliche Verbesserung der digitalen Tools und Workflows – mit den erweiterten API-Funktionen von Businessmap, um den Betrieb weiter zu optimieren.

Umgesetzt mit IThinkUPC

IThinkUPC ist das Beratungs- und Digitaldienstleistungsunternehmen der Universitat Politècnica de Catalunya. Es ist auf Digitalisierung, Analytik und Optimierung für Branchen von der Chemie bis zur Fertigungsindustrie spezialisiert. thinkupc.com

Erstklassiger Support – von Mensch zu Mensch

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